Unterkunft
SunriseSunset
MoonriseMoonset
Die nicht so rücksichtsvollen anderen Hotelgäste die auch noch später in der Nacht rumpolterten soll der Kuckuck holen.
Das mat pakke war an der angekündigten Stelle hinterlegt, ein Becher Kaffee schnell gezapft. Es war gefühlt erst mal nicht mehr so super kalt draußen. Die Autos waren mit einer leichten Schneeschicht bedeckt. Das war allerdings feinster Pulverschnee der rasche weggewedelt war. Abfahrt pünktlich um 07:15 Uhr, bei gerade mal noch -11° C. Es war durchaus etwas windig, mehr oder weniger komplett bewölkt. Kein Grund also die paar Meter später auf 1.000m anzuhalten. Noch zu dunkel, quasi keine Sicht, also nichts Spannendes.
Die ersten Höhenmeter nach unten sind schnell zurückgelegt, in der Ferne das sieht nach Schnee aus. Ja, da schneit es leicht, aber die Straße bleibt die ganze Zeit gut befahrbar. Es ist sehr wenig los auf der Straße. Ein paar übervorsichtige Fahrzeuge werden überholt.
Wirklich schnell kann man selten fahren, es hat viele Kurven, in den Ortschaften ob klein oder noch kleiner hat es viele 40er-Zonen mit „bumps“, da gilt es eher noch langsamer zu fahren, damit es meine Karre nicht zerlegt.
Zu Forums-Mitglied Harald muss ich mich tatsächlich lotsen lassen, mein ömmeliges Navi kennt die Straße nicht. Vielen Dank an der Stelle für das leckere Frühstück, den Kaffee und die nette Plauderei.
Abfahrt 11:15 Uhr. Es schneit etwas mehr, aber die Straße bleibt gut befahrbar. Ruckzuck kommt man dann auf die Autobahn. Ich staune nicht schlecht, hier darf man allen Ernstes 110 km/h fahren. Bei uns würde da der Verkehr schon fast zusammenbrechen. Selbst auf der linken Spur, die schon ziemlich gut verschneit ist, fahren welche vorbei. So gegen 12 Uhr bin ich am Terminal, nach mir kommen nur noch wenige Fahrzeuge. Die Fähre wurde aber noch entladen. Alle Spuren sind bis zu den Checkin-Terminals gefüllt. Temperatur -3° C.
Und schon bald geht die Beladung los. Bei dem trüben Wetter gehe ich gar nicht lange an Deck, sondern gleich in die Business Class. Jetzt ist es 15:20 Uhr, also noch eine gute Stunde bis zur Ankunft.
In der Business Class sind erstaunlich viele Plätze belegt und „draußen“ im freien Bereich waren keine freien Sitze mehr zu sehen.
Mein Sitz liegt dieses Mal so, dass ich noch nicht mal mehr nach draußen schauen kann. Aber da gibt es eh nichts spannendes zu sehen. So kann man konzentriert schreiben.
Wir waren glaube ich recht pünktlich angekommen. In Dänemark liegt immer noch ein wenig Schnee. In Aarhus gehe ich wieder in das „Restaurant Flammen“ und wähle das Buffet. An der Theke an der man unterschiedliche Fleischsorten gereicht bekommt hat es auch außergewöhnliche Sorten. Aber Kängurufleisch, also, nee, „Wat de Buur nich kennt, dat fritt he nich!“.
15.02.2026 Dagali – Larvik – – Hirtshals – Aarhus